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SpindelCheck

Status Quo

Die derzeitigen Wartungspraktiken für Spindeln bei SEW sind hauptsächlich reaktiv und präventiv ausgelegt und verfügen nicht über fortgeschrittene Predictive-Maintenance-Fähigkeiten. Spindelausfälle führen häufig zu ungeplanten Produktionsstillständen, beeinträchtigen die Betriebseffizienz und erhöhen die Wartungskosten.

In den letzten zehn Jahren hat SEW IFM-Sensoren in Verbindung mit der IFM Moneo-Plattform für die manuelle Spindelüberwachung eingesetzt.

Prozessüberwachung Dashboard

Diese Lösung liefert zwar wertvolle Daten, erfordert jedoch erhebliche manuelle Eingriffe und ermöglicht keine automatisierte Früherkennung potenzieller Ausfälle.

Die aktuellen Wartungsstrategien umfassen:

  • Geplante vorbeugende Wartung in festen Intervallen
  • Reaktive Reparaturen nach Spindelausfällen
  • Manuelle Inspektionen und Diagnosetests

Diese Ansätze bringen mehrere Herausforderungen mit sich:

  • Unerwartete Ausfallzeiten aufgrund unerkannter Spindelprobleme
  • Suboptimale Zuteilung von Wartungsressourcen
  • Eingeschränkte Fähigkeit zur genauen Schätzung der verbleibenden Nutzungsdauer (RUL) von Spindeln

Ein Übergang zu vorausschauender, datengesteuerter Wartung ist erforderlich, um diese Einschränkungen zu beheben und die Gesamtzuverlässigkeit der Anlagen zu verbessern.

Ziel

Implementierung einer IIoT-basierten Predictive-Maintenance-Lösung zur Spindelüberwachung mit folgenden Zielen:

  • Erfassung hochauflösender Sensordaten für die Spindelzustandsanalyse, idealerweise unter Verwendung vorhandener Sensoren
  • Kontinuierliche Überwachung des Spindelzustands
  • Implementierung von Anomaly Detection und Ausfallvorhersage
  • Reduzierung ungeplanter Ausfallzeiten durch Frühwarnsystem
  • Schaffung der Grundlage für einen potenziellen flächendeckenden Rollout und robuste Predictive-Maintenance-Strategie
  • Optimierung der Wartungspläne basierend auf dem tatsächlichen Zustand
  • Bereitstellung umsetzbarer Erkenntnisse über eine benutzerfreundliche Schnittstelle

Stand der Technik

Es gibt viele bestehende AI / Machine-Learning-Ansätze zur Überwachung rotierender Maschinen und zur Vorhersage von Ausfällen:

Ansatz Beschreibung Automatisierungsgrad Analytics ML/AI Nutzung
Traditional Condition Monitoring Periodische Vibrationsanalyse mit Handmessgeräten Manuell Einfach (Stichproben) Keine
Continuous Monitoring Systems Installierte Sensoren mit einfachen Schwellenwert-Alarmen Halbautomatisiert Schwellenwertbasierte Alarme Keine
AI-based Predictive Maintenance ML-Modelle trainiert auf historischen Ausfalldaten Automatisiert Predictive Analytics Supervised & Unsupervised ML

AI-based Predictive Maintenance nutzt tendenziell die meisten Signale zur Vorhersage von Ausfällen, darunter:

  1. Vibrationsanalyse (Frequency Domain Analysis, FFT)
  2. Temperaturüberwachung
  3. Akustische Emissionsmessung
  4. Strom-/Leistungsüberwachung
  5. Machine Learning für Anomalieerkennung
  6. Remaining Useful Life (RUL) Vorhersage

Von diesen ist Vibration das dominierende Signal für die Spindelgesundheit. Die erfolgreichsten RUL-Systeme basieren auf Beschleunigungssensordaten (rohe Zeitreihen plus Envelope / Spectral Transforms). Time-Domain-Statistiken (RMS, Kurtosis) und Envelope-Spectrum-Features werden nach wie vor häufig als starke, interpretierbare Indikatoren verwendet.

Time-Frequency-Representations & CNNs sind ein sehr effektiver Pattern-Recognition-Ansatz. Die Umwandlung von Fenstern in STFT/CWT/Spectrogram-Images und das Training von CNNs (oder CNNLSTM Hybrids) liefert starke Performance bei Bearing/Spindle-Aufgaben, insbesondere beim Umgang mit komplexen Vibrationssignaturen. Neuere Ansätze kombinieren CNNs mit Sequence Models (Bi-LSTM) oder Variational Autoencodern für robuste Feature Extrahierung.

Recurrent Models werden weiterhin häufig eingesetzt. Sequence Models (LSTM / Bi-LSTM / Transformers) behandeln temporale Abhängigkeiten gut. Transformers und Wavelet-Self-Attention-Hybrids werden für längere Abhängigkeiten und Cross-Sensor-Fusion erforscht und übertreffen LSTMs in Benchmarks oft, wenn genügend Daten verfügbar sind.

State-of-the-Art-Arbeiten kombinieren zunehmend Methoden (z.B. CNN → Transformer, CNN + VAE + BiLSTM), um starke lokale Feature Extraction mit temporaler Modellierung und Unsicherheitsschätzung zu verbinden. Diese Hybrids schneiden bei komplexen Multi-Sensor-Datensätzen tendenziell am besten ab.

Phase Ziel
Datenvorbereitung & Qualitätsbewertung Daten verstehen und bereinigen
Datenstrukturierung & Failure Mapping Daten organisieren, RUL definieren
Feature Exploration & Signal Validation Auf prädiktive Degradation prüfen
Feature Engineering Aussagekräftige Input-Features erstellen
RUL Modeling Modelle trainieren, validieren und interpretieren
Auswertung & Präsentation Machbarkeit und Ergebnisse zusammenfassen

Mögliche Entwicklungsphasen einer Predictive-Maintenance-Lösung

Lösungsvorschlag

Um die Predictive-Maintenance-Lösung in die bestehenden Systeme von SEW zu integrieren, werden Sensordaten in eine Analytics-Plattform eingespeist, wo Preprocessing, Feature Extraction und Machine-Learning-Algorithmen angewendet werden.

Zur Erfassung hochauflösender Daten bis zu 100 kHz, die für fortgeschrittene Vibration Analysis benötigt werden können, wird Motius direkte Verbindungen zu IFM-Sensoren über industrielle Protokolle (z.B. OPC-UA, MQTT, Modbus, Serial Connection) untersuchen, sofern unterstützt, oder Edge-Computing-Geräte nutzen, um rohe Sensordaten zu erfassen und abzuspeichern.

Alternativ könnte der vorhandene VSE100 kurze Bursts von rohen Daten bei hohen Sampling-Raten aufzeichnen, die dann periodisch getriggert und zur Analyse abgespeichert werden können.

Falls direkter Hochfrequenz-Datenzugriff mit IFM-Sensoren nicht machbar ist, wird das Team Montronix-Sensoren evaluieren.

Zusätzliche Hardware kann bei Bedarf in Betracht gezogen werden, um die Data-Acquisition-Anforderungen zu erfüllen.

Um sicherzustellen, dass die erfassten Daten für die beabsichtigten Analysen geeignet sind, wird das Projektteam eng mit SEW zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass Sensorplatzierungen, Konfigurationen und Datenqualität den Anforderungen der Predictive-Maintenance-Modelle entsprechen. Dies kann die Validierung von Sensorkalibrierung, Sampling-Raten und Datenintegrität sowie die Definition von Messverfahren umfassen.

Daten werden entweder on-premise bei SEW, oder in SEW's Microsoft Fabric Umgebung abgespeichert.

Prozessintegration

In der Explorationsphase wird das Projektteam eng mit SEW zusammenarbeiten, um aktuelle Prozesse zu verstehen und Integrationspunkte für Predictive-Maintenance-Fähigkeiten zu identifizieren.

Das Projektteam wird die bestehenden Wartungsprozesse von SEW abbilden, um Folgendes zu identifizieren:

  • Geplante Wartungsintervalle und Entscheidungskriterien
  • Reaktive Wartungsauslöser und Reaktionsverfahren
  • Datenquellen, die derzeit für Wartungsentscheidungen verwendet werden (manuelle Inspektionen, Moneo-Alarme, Wartungsprotokolle)
  • Wichtige Stakeholder und Kommunikationskanäle
  • Dokumentations- und Berichtsanforderungen

Datenerfassung

Parallel zur Prozessbewertung evaluiert das Projektteam die Datenerfassung von IFM und / oder Montronix-Sensoren. Das Team wird validieren, dass die gesammelten Daten eine ausreichend hohe Auflösung und Qualität bieten.

Pilotsystem

Ein Pilotsystem wird parallel zu bestehenden Prozessen entwickelt und läuft nebenher, ohne größere Änderungen zu erfordern:

  • Data Recording: Einige Maschinen mit IFM / Montronix-Sensoren werden ausgestattet, um kontinuierlich rohe Sensordaten aufzuzeichnen und abzuspeichern (on-premise oder Cloud, in Absprache mit SEW's IT)
  • Parallel Validation: Predictive Insights werden mit Wartungsteams zur Validierung gegen tatsächliche Spindelbedingungen geteilt, lösen aber während des PoC keine direkten Wartungsaktionen aus
  • Feedback Loops: Regelmäßige Kollaborationssitzungen zum Vergleich von Modellvorhersagen mit beobachtetem Spindelverhalten und Wartungsergebnissen
  • Alert Refinement: Iterative Anpassung der Detection-Sensitivität basierend auf operativem Feedback, um False Positives zu minimieren und gleichzeitig sicherzustellen, dass kritische Probleme erkannt werden

Übergangsplanung

Basierend auf den Erkenntnissen aus dem Pilotsystem wird gemeinsam mit SEW definiert:

  • Wie Predictive Alerts in die bestehende Wartungsplanung integriert werden sollen
  • Rollen und Verantwortlichkeiten für das Monitoring und die Reaktion auf System-Insights
  • Erforderliche Dokumentation für Wartungspersonal
  • Integrationspunkte mit bestehenden IT-Systemen
  • Eskalationsverfahren für kritische Alarme

Dieser kollaborative Ansatz stellt sicher, dass die finale Lösung mit den operativen Realitäten von SEW übereinstimmt und mit minimaler Störung übernommen werden kann.

Systemkonzept

Die Systemarchitektur besteht aus drei Hauptebenen:

  1. Sensoren & Data Acquisition
  2. IT Software Platform
  3. User Interface für die Wartung

Während die Sensor-Hardware die Grundlage der Datenerfassung bildet, ist die IT Platform für Datenspeicherung, Preprocessing und fortgeschrittene Analytics verantwortlich. Das User Interface zeigt Alarme und Ergebnisse der Vorhersagen aus unserem Modell, vor allem für SEW's Wartungsteam.

mermaid-diagram-2025-10-29-192307.png

graph TB
    %% Styles
    classDef primary fill:#64CEE4,stroke:#64CEE4,stroke-width:2px,rx:10px
    classDef default fill:none,stroke:#64CEE4,stroke-width:2px,rx:10px
    classDef defaultBackground fill:#FFFFFF44,stroke:none,rx:20px
    classDef primaryBackground fill:#23BAD933,stroke:none,rx:20px

    subgraph sensorSub["Sensor-Ebene"]
        sensors[IFM / Montronix Sensors]@{shape: processes}
        dacq["Datenerfassung<br>(Edge Device)"]@{shape: }
        sensors --> dacq
    end

    subgraph cloudSub["IT-Ebene"]
        subgraph Moneo[Moneo]
          MonInflux["Time Series Database<br>(InfluxDB)"]@{shape: cylinder}
          OPCUA["OPC UA Interface"]
        end

        subgraph DataProc[Preprocessing+Connectivity]
          DataLake[Bereinigte Datenspeicherung]@{shape: cylinder}
          RTInterface["Echtzeit-Datenschnittstelle"]
        end

        RTInterface -->|Preprocessing & Bereinigung| DataLake
        dacq -->|Stream| RTInterface

        MLPipeline[ML Training Pipeline]
        Analytics["Analytics Engine<br>(Anomaly Detection, RUL Prediction)"]
        Dashboard[Dashboard & Alarme]
    end

    subgraph sewSub["Wartungsteam"]
        edgeSub[Wartungspersonal]@{shape: bolt}
    end

    sensors --> Moneo

    DataLake --> MLPipeline
    MLPipeline -->|Aktualisierte Modelle| Analytics
    DataLake -->|Historische Daten| Analytics
    RTInterface -->|Echtzeit-Daten| Analytics
    Analytics --> Dashboard

    Dashboard -->|Alarme| edgeSub

    sensorSub:::primaryBackground
    edgeSub:::primaryBackground
    cloudSub:::primaryBackground
    sewSub:::primaryBackground
    DataProc:::defaultBackground
    Moneo:::defaultBackground

    classDef sensor stroke:#0277bd,stroke-width:2px,fill:none
    classDef moneo stroke:#7b1fa2,stroke-width:2px,fill:none
    classDef cloud stroke:#388e3c,stroke-width:2px,fill:none

    class sensors sensor
    class OPCUA,MonInflux moneo
    class DataLake,MLPipeline,Analytics,Dashboard,RTInterface cloud
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IT Systeme können entweder on-premise auf einer virtuellen Maschine deployt werden, oder ein SEW's Cloud Umgebung. Folgende Funktionen müssen bereitgestellt werden:

  • Langfristige Datenspeicherung und Trendanalyse
  • ML-Modelltraining auf historischen Daten
  • Flottenweite Analytics über mehrere Maschinen
  • Optimierung der Predictive-Maintenance-Planung

Die ML Modelle werden voraussichtlich folgende Algorithmen verwenden:

  • Anomaly Detection mit Autoencodern, LSTMs, Random Forests, XGBoost etc.
  • Remaining Useful Life (RUL) Prediction mit CNNs, LSTMs, Transformers etc.
  • Pattern Recognition für spezifische Ausfallmodi (z.B. Bearing Wear, operative Probleme)
  • Physical Simulation gekoppelt mit Machine-Learning-Algorithmus

Vorgehen

Das Projekt beginnt mit einer ersten explorativen Phase, die sich auf das Verständnis der aktuellen Spindel-Wartungsabläufe konzentriert, wichtige Ausfallmodi identifiziert und verfügbare Sensordaten erfasst & evaluiert. Diese Phase umfasst die Machbarkeitsanalyse und Entwicklung einer Proof-of-Concept-Pipeline für Anomaly Detection. Die gewonnenen Erkenntnisse leiten das Design und die Implementierung der Predictive-Maintenance-Lösung und stellen die Ausrichtung an operativen Anforderungen und technischen Anforderungen sicher.

Datenerfassung

Die Projektdauer hängt von der Geschwindigkeit der Datenerfassung ab. Das Training eines Machine-Learning-Modells zur Erkennung von Spindelausfällen erfordert Testdaten, die mehrere Ausfälle umfassen. Da Spindelausfälle relativ selten sind, kann es einige Zeit dauern, bis genügend Daten gesammelt sind.

Data Acquisition & Machbarkeitsstudie

Das Projektteam erfasst Daten, prüft deren Qualität und trainiert dann aktuelle State-of-the-Art Machine-Learning-Modelle auf diesen Daten. Da die Daten von zwei Spindeln mit bekannten Austausch-Events stammen, besteht das primäre Ziel darin, festzustellen, ob messbare Degradationsmuster vor Ausfällen existieren.

Der Ansatz beinhaltet eine explizite Machbarkeits-Phase, um zu bestätigen, dass verfügbare Daten prädiktive Degradationssignale enthalten, bevor die vollständige Modellentwicklung erfolgt.

Risiken:

Risiko Auswirkung Mögliche Maßnahmen
Datenqualität der Sensoren ist nicht ausreichend Mittel Validierung der Sensorkalibrierung, Implementierung zusätzlicher Datenqualitätsprüfungen, Evaluation alternativer Sensoren (z.B. Montronix)
Spindelausfälle sind selten, der Datensatz enthält zu wenige "Nicht-iO" Signale um ein effektives Modell zu trainieren Mittel Verwendung von Anomaly-Detection-Ansätzen, Augmentierung mit synthetischen Daten, Transfer Learning von ähnlichen Systemen, längere Datenerfassungsphase
Technische Herausforderungen bei der Akquise von Rohdaten aus den existierenden Sensoren Mittel Nutzung von Edge-Geräten für direkte Sensoranbindung, Burst-Recording mit VSE100, Evaluation alternativer Sensoren (z.B. Montronix)

Ergebnisse:

  • Validierte ML-Modelle für Anomaly Detection und RUL Prediction
  • Machbarkeitsbewertungsbericht mit Degradationsmuster-Analyse
  • Alert-System-Konzept und Threshold-Empfehlungen
  • Feature-Engineering-Dokumentation
  • Wartungsrichtlinien basierend auf Model-Insights

Machbarkeitsprüfung

Nach dem Machbarkeits Meilenstein können SEW & Motius gemeinsam entscheiden, ob die verbleibenden Phasen basierend auf den Ergebnissen fortgesetzt werden sollen.

Motius schätzt Kosten von ca. 25.000€ für diese Machbarkeits-Phase.

Pilotsystem & Testing

Motius deployt und testet das Prediction System in einer kontrollierten Umgebung, während immer mehr rohe Sensordaten gesammelt werden, die für das Training fortgeschrittener Modelle verwendet werden können.

clearml-dashboard2-final.png

Grafana ist ein Open-Source Data-Visualization-Tool zur Exploration roher Daten, Anzeige von Modellvorhersagen und Versendung von Alarmen

Ergebnisse:

  • Pilotsystem in SEW's Infrastruktur
  • Real-time Data-Ingestion-Pipeline von rohen Sensordaten
  • User-Dashboard mit Monitoring- und Alerting-Fähigkeiten
  • Pilottest-Bericht mit Performance-Metriken und User-Feedback
  • System-Dokumentation und technische Spezifikationen

Rollout & Validation

Mit den Erkenntnissen aus der Pilotphase geht das Projektteam zum vollständigen Deployment auf der Fertigungsfläche über. SEW muss die Maschinen mit den notwendigen Sensoren ausstatten, während Motius das IT-Deployment unterstützt, die Modellverfeinerung fortsetzt und bei Bedarf zusätzliche Hardware für Edge Computing bereitstellt.

mlflow.png

MLFlow verwaltet den Machine-Learning-Lifecycle, einschließlich Experimente, Reproduzierbarkeit, Deployment und ein zentrales Model-Registry

Ergebnisse:

  • Vollständig operatives Produktionssystem deployed auf der Fertigungsfläche
  • Operative Verfahren und Wartungsprotokolle
  • Continuous-Improvement-Prozess und Model-Monitoring-Framework
  • Finaler Projektbericht mit Performance-Validierungsergebnissen

Roadmap

mermaid-diagram-2025-10-29-192223.png

---
    config:
        gantt:
            barGap: 10
            fontSize: 18
            sectionFontSize: 18
            barHeight: 40
            leftPadding: 200
            numberSectionStyles: 2
---

gantt
    dateFormat  X
    axisFormat  Sprint %s
    tickInterval 1s

    section Machbarkeit
    SEW#colon; Zugriff auf IFM & Montronix Sensor auf Testmaschine bereitstellen    :crit, milestone, pilot1, 0, 0s
    Prozessanalyse            :ml2, 0, 1s
    Datenerfassung            :ml1, 0, 2s
    Datenqualitätsanalyse        :ml3, after ml2, 2s
    Erste Modellvalidierung          :ml4, after ml3, 2s
    Machbarkeitsvalidierung     :crit, milestone, after ml4, 0s

    section Machine Learning
    Auswertung & Präsentation   :ml6, after ml4, 1s
    Nächste Modell-Iteration          :ml5, after ml4, 2s

    section User Interface & Infrastruktur
    Entwicklung Pilotsystem                     :pilot1, after ml6, 5s
    Live Data Ingestion & Processing           :infra1, after pilot1, 1s
    Dashboard & Alerting                :infra2, after infra1, 1s
    Pilot Deployment                :infra3, after infra2, 2s
    SEW#colon; Zugriff auf Testmaschinen bereitstellen    :crit, milestone, testing0, after infra3, 1s
    Testing & Validation                        :pilot2, after infra3, 1s

    section Deployment & Rollout
    SEW#colon; Zugriff auf Infrastruktur bereitstellen    :crit, milestone, deploy0, after pilot2, 1s
    IT Deployment bei SEW           :deploy1, after deploy0, 1s
    Model Monitoring & Refinement         :deploy2, after deploy1, 2s
    Continuous Improvement Process etablieren     :deploy3, after deploy2, 1s
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Arbeitspakete

Arbeitspaket Dauer
Literaturrecherche 2 Tage
Data Loading & Cleaning Setup 2 Tage
Sampling-Analyse & Datenqualitätsbericht 2 Tage
Datentrennung & Failure Mapping 1.5 Tage
RUL Label-Erstellung 1 Tage
Feature-Trend-Visualisierung 2 Tage
Vergleich vor/nach Austausch 2 Tage
Signal-Korrelationsstudie 1.5 Tage
Feature-Stabilitäts- & Degradationsprüfung 1.5 Tage
Predictive Signal-Bewertung 1.5 Tage
Rolling Window Feature Engineering 2 Tage
Frequency-Domain Feature Engineering 2 Tage
Feature Aggregation & Normalization 1.5 Tage
Analyse und Lösungs-/Paper-Auswahl 2 Tage
Baseline RUL Modeling basierend auf CNC Papers 5 Tage
Validation Pipeline-Implementierung 2 Tage
Model Validation & Metriken 2 Tage
Sequence Model Prototyping 3 Tage
Ergebnisse, Dokumentation, Präsentation 2 Tage
High Resolution Data Streaming 8 Tage
Machbarkeit: Monitor Data Acquisition 3 Tage
Historischer Datenzugang einrichten 2.5 Tage
Real-time Data Ingestion 4 Tage
Data Validation Pipeline 3 Tage
Infrastruktur Setup: Environment 4 Tage
Infrastruktur Setup: Database Deployment 3 Tage
Infrastruktur Setup: Backend API-Entwicklung 9 Tage
Infrastruktur Setup: Network/VPN-Konfiguration 2 Tage
Infrastruktur Setup: Monitoring & Logging 2 Tage
Dashboard-Entwicklung: Infrastructure 1 Tage
Dashboard-Entwicklung: Historische Trend-Ansichten 2 Tage
Dashboard-Entwicklung: Alerting 2 Tage
Pilotsystem & Validation: End-to-end Testing 3 Tage
Pilotsystem & Validation: Performance Validation 3 Tage
Pilotsystem & Validation: Dokumentation 3 Tage
Rollout: ML Model-Iteration 6 Tage
Rollout: Alert-Schwellenwerte anpassen 1.5 Tage
Rollout: Model Performance Monitoring 1 Tage
Rollout: System Deployment 6 Tage
Rollout: Production Monitoring konfigurieren 3 Tage
Meetings & Projektmanagement 13 Tage
Gesamtdauer 123.5 Tage

Rollen und Kosten

Rolle Level Tagessatz Tage Gesamtkosten
ML Engineer Technology Specialist IV 1,120.00 € 48.00 Tage 53,760.00 €
Senior Software Engineer Technology Specialist IV 1,120.00 € 72.50 Tage 81,200.00 €
Project Owner Project Management IV 1,344.00 € 3.00 Tage 4,032.00 €
Gesamtkosten Entwicklung 138,992.00 €
Reisekosten 12,186.97 €
Fixkosten 2,500.00 €
Gesamtkosten Netto 153,678.97 €
Steuer (19%) 29,199.00 €
Gesamtkosten Brutto 182,877.98 €

Kosten für Machbarkeitsstudie

Rolle Level Tagessatz Tage Gesamtkosten
ML Engineer Technology Specialist IV 1,120.00 € 15.50 Tage 17,360.00 €
Senior Software Engineer Technology Specialist IV 1,120.00 € 4.00 Tage 4,480.00 €
Project Owner Project Management IV 1,344.00 € 3.00 Tage 4,032.00 €
Gesamtkosten Entwicklung 25,872.00 €
Reisekosten 2,530.80 €
Fixkosten 500.00 €
Gesamtkosten Netto 28,902.80 €
Steuer (19%) 5,491.53 €
Gesamtkosten Brutto 34,394.33 €

Rate Card

Es gilt die Rate Card aus dem Rahmenvertrag, Stand 2025:

Bereich Titel Level Stundensatz Tagessatz
Technology Specialist Senior Lead Tech Specialist  Technology Specialist VI 180.00 € 1,440.00 €
Lead Tech Specialist  Technology Specialist V 161.00 € 1,288.00 €
Senior Tech Specialist  Technology Specialist IV 140.00 € 1,120.00 €
Tech Specialist  Technology Specialist III 126.00 € 1,008.00 €
Associate Tech Specialist  Technology Specialist III 112.00 € 896.00 €
Developer  Technology Specialist I 84.00 € 672.00 €
Project Management Partner  Project Management VI 230.00 € 1,840.00 €
Senior Technical Executive  Project Management V 187.00 € 1,496.00 €
Technical Executive  Project Management IV 168.00 € 1,344.00 €
Senior Project Owner  Project Management III 149.00 € 1,192.00 €
Project Owner  Project Management II 133.00 € 1,064.00 €
Associate Project Owner  Project Management I 112.00 € 896.00 €

Die oben skizzierten Projektrollen stellen ein Referenzteam dar. Sollte es bei der Besetzung der Projektrollen zu Abweichungen kommen, gilt folgende Rate Card. Das Projektvolumen bleibt unberührt.

ROI-Berechnung

Parameter

ROI-Analyse

Jährliche Einsparungen
N/A
Implementierungskosten
N/A
Amortisationsdauer
N/A